AnwendungLINK-POOL

Moorbad bei Kinderwunsch

Für wen kommt eine Moortherapie in Frage?

Moorbäder und Mooranwendungen können bei vielen Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch zur lang ersehnten Schwangerschaft führen.

Die fruchtbarkeitsfördernde Wirkung von Moor

Bei einem unerfüllten Kinderwunsch kann eine Moorbehandlung helfen. Die Wirksamkeit verschiedener Moorbestandteile ist mittlerweile auch wissenschaftlich belegt.

Moorbehandlungen können in vielen Fällen helfen, um den Traum vom Wunschkind wahr werden zu lassen.

Erfolg der Moortherapie

Viele Paare, die sich vergeblich ein Baby wünschen, sind körperlich völlig gesund. Aus klinischer Sicht liegt also kein Grund vor, warum die Frau nicht schwanger werden sollte. Psychischer Druck, zu viel Stress oder eine Gelbkörperschwäche können dann die Ursache für das Ausbleiben des Wunschkindes sein. Auch Östrogenmangelzustände stehen einer Schwangerschaft im Wege.

In solchen Fällen ist eine Moorkur auf jeden Fall anzuraten. Ins Vollbad darf jede gesunde Frau, die kein Herz-Kreislauf-Problem hat und die nicht unter Krampfadern leidet. Weitere Einschränkungen für Vollbadanwendungen sind offene Wunden oder nässende Ekzeme. In diesen Fällen sind jedoch lokale Anwendungen wie Teilpackungen oder Moortamponaden möglich.

Moorbadzusätze sind bekannt dafür, dass Sie die Hormone leicht anregen, und auch ausgleichend wirken. Vor allem für Frauen mit kurzen Zyklen oder ausbleibenden Eisprüngen wirkt eine Moorbadkur oft Wunder. Auch wer oft mit Infektionen im Intimbereich zu tun hat, profitiert oft von der Moorbadkur.
Man kann diese Kuren in einem Kurbad durchführen -

oder eben einfach zuhause in der Wanne!

Am besten führt man dazu als Kur mit dem Healthy-Nature-Moorbad 3mal die Woche ein Wannenbad durch, und das über 3-4 Wochen.

Soll die Hirnanhangdrüse aktiviert werden, um regelmäßige Zyklen mit Eisprung zu erhalten, kann eine Kur mit Moorbädern nützlich sein. Diese Kur erhöht die Körpertemperatur um ein Grad Celsius. Sinnvoll ist eine Anwendung zwischen zwei und dreimal in der Woche. (Frauen müssen sich Zeit nehmen: die Hormondrüsen stellen sich erst nach drei bis vier Wochen um!)



Die Moorkur als natürliche Alternative

Die großen Vorzüge einer Moorbehandlung gegenüber anderen Methoden wie Hormonkuren oder der künstlichen Befruchtung liegen in der einfachen und nicht belastenden Anwendung für die Frau und einer guten Verträglichkeit. Die Mutter und das zu erwartende Baby finden auf natürlichem Weg zueinander. Und die Erfolgsquote spricht auch für sich: Über 60% der Frauen, die in einer Studie der Universität München mit Mooranwendungen gegen Kinderlosigkeit behandelt worden waren, wurden im Anschluss auch wirklich schwanger. Aber egal ob natürlich oder schulmedizinisch - das Babyglück ist immer das gleiche.

Viele weitere positive Effekte

Neben der fruchtbarkeitsfördernden Wirkung haben Mooranwendungen darüber hinaus viele weitere positive Effekte auf die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden. Sie lassen sich daher auch bei vielen anderen Indikationen erfolgversprechend einsetzen. Sie helfen unter anderem auch bei weiteren Erkrankungen, die durch Mangelzustände des weiblichen Hormons Östrogen hervorgerufen werden, z.B. bei Osteoporose oder Wechseljahresbeschwerden, bei Beschwerden des Gelenk- und Stützapparates oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte. Außerdem wirkt ein Moorbad wunderbar entspannend und glättet und strafft die Haut.



Quelle: Nach Informationen von Balneologisches Institut Bad Aachen e.V., pro familia - Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e. V. Bundesverband, Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) - Ratgebermagazin "Hauptsache Gesund"
Autor: Springer Medizin
Stand: 07.04.2009


Allgemein